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WIEDEREGEBURT

Der Phoenix aus der Asche

Verantwortung

Ab welchem Alter sind Seelenreisen sinnvoll?

Hierfür  gibt es keine konkrete und schon gar keine einheitliche Klassifizierung. In einigen Büchern aus den Anfängen der Erforschung der Seelenreisen, wird noch davon berichtet, dass es eines Mindestalters von 30 Jahren bedarf.

Dies deckt sich so ganz und gar nicht mit unseren Forschungsergebnissen. Unsere Forschungsergebnisse beruhen ja eben auf diesem Kontakt zur geistigen Welt durch die Erfahrungen aus Seelenreisen und auch darauf, dass wir in der geistigen Welt nachfragen und uns nicht selbst einen „Reim“ darauf machen, da es vielleicht einmal nicht funktioniert hat.

Ob jemand unter 30 Jahren oder vielleicht auch schon unter 18 Jahren für eine Seelenreise aus Sicht der geistigen Welt „bereit“ ist, entscheidet alleine die geistige Welt.

Dies bedeutet für uns ganz simpel, wir dürfen das testen. Hierbei gehen wir auch keinerlei Risiko ein. Den ein vermeintlicher Besucher der geistigen Welt, egal welchen Alters er sein mag, ist nirgendwo besser aufgehoben, als in der geistigen Welt selbst, wo er sich der liebevollen Unterstützung seines Seelenführers und noch höherer Wesenheiten aus der geistigen Welt, sicher sein darf.

Die geistige Welt, weiß sehr genau, was sie ihrem jeweiligen Schützling zumuten kann und was nicht. Dort wird ganz sicher nichts dem Zufall überlassen. Alles, was ein Reisender dort an Informationen erhält, ist dann aus der Sicht der geistigen Welt zu diesem Zeitpunkt auch gut und richtig für ihn.

Hierzu ein Fallbeispiel aus der Praxis:
Ein junger 22-jähriger Mann, wollte etwas über seine Lebensaufgabe und gewisse Begebenheiten aus seinem Leben erfahren. Seine Eltern trennten sich, als er 13 Jahre alt war und er „durfte“ daraufhin einige Jahre auf erlesenen Internaten verbringen. Jedoch wollte er das nicht, und aus seiner Sicht, brach für ihn seine ganze „heile“ Welt zusammen und er begann zu rebellieren. Es folgten einige Jahre der „Ups and Downs“.

Der Verlauf der Seelenreise:
Der junge Mann bekommt ein Vorleben in Spanien im 18. Jahrhundert gezeigt.

Sitzungsleiter: Was kannst Du wahrnehmen?

Reisender: Ich bin 13 Jahre alt und habe liebevolle Eltern und einen jüngeren Bruder.

Sitzungsleiter: Wie geht es weiter?

Reisender: … schwer betrübt…. unsere Eltern werden von einem Massenmörder ermordet…. wir bleiben ganz alleine zurück…. ohne Verwandte.

Sitzungsleiter: Was geschieht dann?

Reisender: … wieder etwas gefasster…  obwohl ich erst 13 Jahre alt bin, übernehme ich Verantwortung. Ich kümmere mich um meinen jüngeren Bruder und füttere uns irgendwie durch… bis ich erwachsen bin….

Sitzungsleiter: Was geschieht dann?

Reisender: … immer fröhlicher… Ich schaffe es sogar noch eine Ausbildung abzuschließen und werde Lehrer. Habe dann eine liebevolle Frau und Kinder. Mein Bruder lebt auch noch bei uns.

Danach erklärte der Seelenführer seinem 22-Jährigen Schützling, dass er ihm jenes Leben gezeigt hatte, um ihm zu zeigen, wie gut es ihm doch heute geht. Ja sicher, seine Eltern hatten sich getrennt. Aber sie leben noch. Er ist nicht alleine. Und er hat ja auch noch liebevolle Verwandte und Großeltern.

Und damals im 18. Jahrhundert, hat er dieses Leben und seine Lebensaufgabe perfekt gemeistert.

Der junge Mann brauchte nach dieser Seelenreise einige wenige Monate, um dies auf sich wirken zu lassen. Kurz nach dieser Seelenreise verstarb zudem seine geliebte Großmutter, die ihm eine große Stütze war.

Jedoch nach wenigen Monaten, stieg er wie ein Phoenix aus der Asche empor und krempelte sein Leben ganz neu um. Er nahm es regelrecht selbst in die Hand. Er übermahm Verantwortung! Es war wie eine Wiedergeburt.

Die Erkenntnis, die dazu führte, war schlicht und einfach, wie gut es ihm doch in diesem Leben eigentlich geht. Er hat alle Möglichkeiten, wenn er sie nur sehen und auch nutzen wollte. Und schließlich hat er sich dieses Leben mit dieser Lebensaufgabe als Seele auch noch selbst ausgesucht. Weshalb sollte er da noch jammern? Und bei wem könnte er sich noch beschweren? Niemand mehr da, dem er noch irgendwelche „Schuld“ zuweisen könnte.

Es dauerte also seine Zeit (wenige Monate), in der „scheinbar“ nichts passierte. Jedoch war dies wohl genau die Zeit, die er benötigte, um als jener Phoenix aus der Asche hervorzugehen und ganz neu zu beginnen.

Nichts geschieht zufällig. So auch sicher nicht, dass dieser junge Mann, den Wunsch verspürte, eine Seelenreise zu unternehmen. Und der gezeigte Inhalt dieser Seelenreise, war genau der richtige Antrieb, den er benötigte.

Hier geht es nur um eines: Vertrauen.
Um das Vertrauen in die geistige Welt. Denn sie alleine kennt den großen Gesamtplan jeder einzelnen Seele. Die Tatsache, dass ein Mensch noch ein junges Lebensalter hat, sagt nichts über sein Seelenalter aus.

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